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Projekt "Trauma und Posttraumatische Belastungsstörungen in Jugendhilfemaßnahmen"

Links

Portal zum Thema Pflegekinder und Adoption:

www.Moses-online.de

 

Information rund um das Thema Pflegekind:

www.pflegekinderinfo.de

 

PFAD- Bundesverband der PFlege- und ADoptiv e.V.:

www.pfad-bv.de

 

Stiftung zum Wohl des Pflegekindes:

www.stiftung-pflegekind.de

 

Familienhandbuch des Staatsinstituts f√ľr Fr√ľhp√§dagogik:

www.familienhandbuch.de/ 

 

Infoportal √ľber die Jugend√§mter in Deutschland:

www.jugendaemter.com/

 

Foren:

www.pflegeelternnetz.info

www.pflegekind.de

www.pflegeelternforum.de

Pflegefamilie

Diese Seite wurde mit dem Ziel erstellt, uns bei den Pflegeeltern zu bedanken, die an unserer Studie teilgenommen haben. Wir hoffen, dass sowohl die Teilnehmer am Projekt als auch weitere Pflegeeltern und Interessenten n√ľtzliche und interessante Informationen hier finden k√∂nnen. Es wird jedoch keine Gew√§hr f√ľr die Aktualit√§t, Richtigkeit, Vollst√§ndigkeit oder Qualit√§t der bereit gestellten Informationen  √ľbernommen. Wir tragen auch keine Verantwortung f√ľr die dargebotenen Informationen auf die Verweisziele.

 

 

Was sagen andere Pflegeeltern?


Ein Schicksal-zwei Geschichten

 

  • "Die Liebe Kommt dann schon" (Quelle: www.lra-ebe.de)

 

 

 

 

 

  • "Einen R√ľcksack voller Probleme haben sie Dabei" (Quelle: Mutmacher Buch, 2011; Wirtschaftsf√∂rderungsgesellschaft im Landkreis Cham

 

 

 

 


 

Zitate von Pflegeeltern √ľber Ihre Pflegekinder (Quelle: http://www.landkreis-pfaffenhofen.de)


‚ÄěWir sind mit dem Pflegekind gewachsen.‚Äú
‚ÄěEr war sehr unruhig, konnte sich nicht konzentrieren, hatte nie einen Schlafanzug getragen, kannte kaum ein Spielzeug und war es nicht gewohnt, dass es regelm√§√üig Essen gab. Oft hatte die Familie gar kein Geld f√ľr Essen. Er konnte kaum lesen. 100 Euro sind f√ľr ihn genauso wie 10 Euro.‚Äú
(√ľber Sven, 10 Jahre)


‚ÄěMan braucht viel Geduld f√ľr ein Pflegekind, mit Ruhe kommt man sehr weit. Ich √ľberlege immer, ist es lebensgef√§hrlich und dann sag ich mir nein und kann ruhig reagieren.‚Äú
‚ÄěBeim Hausaufgabenmachen lie√ü er sich regelm√§√üig vom Stuhl fallen. Sagte zu sich er sei ein Esel und verletzte sich selbst. In der Schule f√ľr Lernbehinderte war er aggressiv zu anderen Kindern. Seine Stimmungen waren sehr schwankend. Von fr√∂hlich zu Tode betr√ľbt im schnellen Wechsel. Mal wollte er zum Fr√ľhst√ľck ein Brot mit Marmelade und als er das hatte, passte es nicht und er wollte was anderes, so ging das eine lange Zeit.‚Äú
(√ľber Kevin, 9 Jahre)


‚ÄěKonsequenz, immer das gleiche Verhalten fordern und das gleiche Verhalten zeigen, das war bei unserem Pflegekind erfolgreich.‚Äú
‚ÄěNat√ľrlich waren wir √ľber ADHS informiert. Aber es zu erleben war etwas anderes. Jeden Tag das Gleiche tun und sagen, ohne das irgendetwas haften blieb. Jeden Tag nach der Begr√ľ√üung die Frage, was hast du an Arbeitsbl√§ttern bekommen und dann gemeinsam sortieren. Jeden Tag kontrollieren, ob die Hausaufgaben notiert wurden, jeden Tag bei den Hausaufgaben eine Engelsgeduld aufbringen und jeden Tag, die gleichen Fehler bei der Rechtschreibung behutsam korrigieren. Jeden Tag gemeinsam den Ranzen packen. Jeden Tag f√ľr sportliche Bet√§tigung sorgen. Jeden Tag Ordnung im Zimmer einfordern. Und jeden Tag es nicht als beabsichtigtes √Ąrgerverhalten erleben.‚Äú
(√ľber Markus, 8 Jahre)


‚ÄěUns half die Beratung einer Therapeutin, als es schwieriger mit ihr wurde.‚Äú
‚ÄěLange versuchten wir, alleine mit dem schwierigen Verhalten klarzukommen. Sie war trotzig, sagte schlimme W√∂rter, verschmierte ihren Kot, zerriss Papierservietten, konnte nicht spielen, tr√§umte wild und schwitzte bei ihren Tr√§umen. Die Mutter ist psychisch krank. Von der Therapeutin wissen wir, dass sie zuviel Verantwortung f√ľr ihre kleine Schwester √ľbernahm und die Mutter keine gesunde Bindung zu ihr aufbauen konnte.‚Äú
(√ľber Sabine, 4 Jahre)


‚ÄěIch wei√ü, dass ich einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft leiste.‚Äú
‚ÄěFast jeder fragt warum wir das tun, warum wir uns soviel Schwierigkeiten antun. Uns geht es gut und unsere Kinder haben es gut. Und es gibt soviel Elend auch hier bei uns, da wollen wir einen Beitrag zur Verbesserung machen und den beiden Kindern mehr Chancen und M√∂glichkeiten er√∂ffnen.‚Äú
(√ľber die Pflegekinder Andreas, 15 Jahre, und Pascal, 10 Jahre)


‚ÄěAn der Verbesserung ihrer Schrift haben wir gesehen, dass sie ruhiger geworden ist und dass wir es waren, die dazu beigetragen haben.‚Äú
‚ÄěNach den 1 ¬Ĺ Jahren, die sie bei uns ist, ist ihre Schrift leserlicher geworden, die Buchstaben sind lesbar und tanzen nicht mehr √ľber die Linien. Wir wissen, dass wir mit ihr gut gearbeitet haben und sie bei uns zur Ruhe kommen konnte.
(√ľber Svenja, 12 Jahre)

 


Willkommen auf www.psychotrauma-kinder.de
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Es ist eine wichtige Aufgabe f√ľr Eltern, Lehrer und Psychotherapeuten, junge Menschen nach Gewalttaten oder Katastophen vor emotionalen St√∂rungen zu sch√ľtzen bzw. ihnen zu helfen, bereits eingetretene emotionale St√∂rungen zu bearbeiten.
In den USA haben sich das National Institut of Mental Health (NIMH) und andere staatliche Insitutionen das Ziel gesetzt, der √Ėffentlichkeit vor Augen zu f√ľhren, wie wichtig es ist, sich um Kinder und Jugendliche zu k√ľmmern, die Opfer oder Zeugen von Gewalt oder Katastrophen wurden. Auch in Deutschland gibt es verschiedene Organisationen, die sich mit diesem Thema befassen. (Einige von ihnen k√∂nnen Sie √ľber die Links erreichen.)


Diese Information gibt Ihnen Auskunft dar√ľber,
- wie sich Gewalt und Katastrophen auf Kinder und Jugendliche auswirken und
- welche Maßnahmen geeignet sind, emotionale Störungen so weit wie möglich zu vermeiden.

Die Terroranschl√§ge von New York und Washington, die Eisenbahnungl√ľcke von Eschede und Br√ľhl, der Flugzeugabsturz bei √úberlingen und die Greueltat des Amoksch√ľtzen in Erfurt sind Beispiele f√ľr extreme Ereignisse, welche die betroffenen Erwachsenen und Kinder seelisch stark belasten.
Diese und einige andere Geschehen erlangten die Aufmerksamkeit des ganzes Landes bzw. der ganzen Welt. Sie stellen jedoch nur einen kleinen Bruchteil der vielen Tragödien dar an denen Kinder beteiligt sind.
Jahr f√ľr Jahr erfahren Kinder schwere seelische Verletzungen durch

  • Gewalt (in und au√üerhalb der Familie), den
  • Verlust von Freunden oder Familienmitgliedern, sowie
  • als Zeugen von Gewalt oder Katastrophen.


Keine Situation gleicht der anderen: Ob es sich um einen Flugzeugabsturz handelt, bei dem viele Menschen getötet werden, Autounfälle, an denen fremde Menschen oder Familienmitglieder beteiligt sind, oder Naturereignisse wie Erdbeben und Flutkatastrophen, bei denen Menschen ihr Hab und Gut verlieren oder ums Leben kommen. Trotz aller Unterschiede zeigen diese Ereignisse auch Gemeinsamkeiten und verursachen ganz ähnliche Reaktionen bei Kindern.
Auch das Miterleben von Gewalt zu Hause oder auf der Stra√üe, kann zu emotionalen St√∂rungen f√ľhren, selbst wenn f√ľr den Betreffenden keine Gefahr bestand.

Aus Untersuchungen ist bekannt, da√ü Erwachse und Kinder, die Katastrophen erlebten, ein breites Spektrum von Reaktionen zeigen. Einige sind nur beunruhigt und haben schlimme Erinnerungen, die im Laufe der Zeit bei guter emotionaler Unterst√ľtzung verblassen. Andere leiden st√§rker und entwickeln dauerhafte St√∂rungen.
Untersuchungen √ľber die posttraumatische Belastungsst√∂rung (PTBS) zeigten, da√ü ein Teil der Soldaten nach einem Kriegseinsatz, Opfer von Verbrechen, Folter oder anderer Gewalt, sowie √úberlebende von Naturkatastrophen oder Terroranschl√§gen teilweise auf Grund ihrer Erlebnisse unter Langzeitfolgen leiden.
Kinder, die Gewalt in ihrer Familie, in der Schule oder am Wohnort erlebt haben, laufen ebenfalls Gefahr, schwere und dauerhafte Störungen zu entwickeln.


Eine emotionale Reaktion (Angst, Depression, R√ľckzug oder Wut) kann unmittelbar nach dem tragischen Ereignis auftreten oder auch erst einige Zeit sp√§ter.
Kinder, die Katastrophen miterlebt haben, brauchen eine hilfreiche Unterst√ľtzung durch Eltern und Lehrer, um dauerhafte emotionale St√∂rungen zu vermeiden. Die meisten von ihnen erholen sich dann innerhalb kurzer Zeit. Einige entwickeln jedoch eine PTBS oder andere anhaltende St√∂rungen und m√ľssen fachkundig behandelt werden.

 



Trauma ist sowohl ein medizinischer, als auch ein psychologischer Begriff. Medizinisch bedeutet Trauma eine größere körperliche Verletzung oder Wunde. Aus psychologischer Sicht hat Trauma eine andere Bedeutung und bezieht sich auf Erlebnisse, die emotional schmerzhaft, belastend und schockierend sind und häufig anhaltende seelische und körperliche Auswirkungen zur Folge haben. Um die Begriffe nicht zu verwechseln, wird diese Art von Trauma in Deutschland im Allgemeinen als Psychotrauma bezeichnet.
Ein Psychotrauma oder eine emotionale Verletzung ist eine normale Reaktion auf ein extremes Ereignis. Die Erinnerungen an das belastende Ereignis sind mit starken Emotionen verbunden und in der Struktur des Gehirns gespeichert.
Allgemein wird angenommen, da√ü das Risiko einer emotionalen St√∂rung umso gr√∂√üer ist, je direkter das traumatische Ereignis erlebt wurde. Das bedeutet, da√ü bei einer Schie√üerei in einer Schule, ein Sch√ľler der verletzt wurde, voraussichtlich am st√§rksten emotional belastet ist; ein Sch√ľler, der gesehen hat, wie ein Klassenkamerad durch einen Schu√ü verletzt oder sogar get√∂tet wurde, wird seinerseits st√§rker emotional belastet sein als ein Sch√ľler, der sich w√§hrend der Gewalttat in einem anderen Teil des Geb√§udes aufhielt. Aber auch Gewalterfahrung aus zweiter Hand kann dramatische Folgen zeigen.
Aus diesem Grund sollte man bei allen Kindern und Jugendlichen, die Gewalt und Katastrophen miterlebt haben - sei es auch nur durch Fernsehberichte - auf Anzeichen einer emotionalen Belastung achten.

 


Reaktionen auf ein Trauma können unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis, Tage danach und sogar erst Wochen später auftreten. Schwindendes Vertrauen in Erwachsene und die Angst, daß dasselbe Ereignis noch einmal passieren könnte, sind Folgen, die bei vielen Kindern und Erwachsenen nach einem traumatischen Erlebnis beobachtet werden. Andere Reaktionen hängen vom Alter ab.

Zu den typischen Reaktionen bei Kindern unter 5 Jahren geh√∂ren die Angst, von den Eltern getrennt zu werden, Schreien, Wimmern, Erstarrung und/oder ungezielter Bewegungsdrang, Zittern, √§ngstlicher Gesichtsausdruck und extremes Anklammerungsbed√ľrfnis.
Die Eltern beobachten m√∂glicherweise auch ein Zur√ľckfallen in fr√ľhere Verhaltensmuster (regressives Verhalten) wie Daumenlutschen, Bettn√§ssen und Angst vor Dunkelheit. Kinder dieser Altersgruppe werden sehr stark davon beeinflu√üt, wie ihre Eltern auf das traumatische Ereignis reagieren.

Kinder zwischen 6 und 11 Jahren k√∂nnen sich extrem zur√ľckziehen und Kontakte abbrechen und/oder unf√§hig sein, aufzupassen und sich zu konzentrieren. Regressives Verhalten, Alptr√§ume, Schlafprobleme, irrationale √Ąngste, Reizbarkeit, Schulverweigerung, Wutausbr√ľche und Pr√ľgeleien sind bei traumatisierten Kindern dieses Alters h√§ufig zu beobachten. Das Kind kann auch √ľber Magenschmerzen oder andere k√∂rperliche Beschwerden klagen, f√ľr die sich keine medizinische Ursache finden l√§√üt. Die Mitarbeit in der Schule und die Schularbeiten leiden darunter. H√§ufig kommt es auch zu einer Depression, zu √Ąngsten, Schuldgef√ľhlen und emotionaler Taubheit bzw. zur Abflachung der Gef√ľhle.


Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren k√∂nnen Reaktionen zeigen, die denen der Erwachsenen √§hnlich sind: Flashbacks (pl√∂tzlich einschie√üendes Wiedererleben des traumatischen Geschehens), Albtr√§ume, emotionale Abstumpfung, Vermeidung von allem was an das traumatische Erlebnis erinnert, Depression, Drogenmi√übrauch, Probleme mit Gleichaltrigen und antisoziales Verhalten. Ebenfalls h√§ufig sind R√ľckzug und Isolation, k√∂rperliche Beschwerden, Gedanken an Suizid, Schulverweigerung, Nachlassen der Schulleistungen, Schlafst√∂rungen und das Gef√ľhl, keine Zukunft mehr zu haben.

Ein Jugendlicher kann schwere Schuldgef√ľhle entwickeln, weil er meint, er habe die Verletzung oder den Tod anderer verhindern m√ľssen. Auch kann er Rachephantasien (z.B. gegen den T√§ter) hegen, die ebenfalls die Erholung vom Trauma beeintr√§chtigen.

Manche Kinder oder Jugendlichen sind leichter als andere durch ein Trauma verletzbar. Welche Gr√ľnde daf√ľr verantwortlich sind, ist wissenschaftlich noch nicht ganz gekl√§rt. Bekannt ist nur, da√ü die Folgen eines traumatischen Geschehens bei denjenigen Kindern oder Jugendlichen am st√§rksten ausgepr√§gt sind, die zuvor schon Opfer eines Mi√übrauchs oder eines anderen Traumas wurden oder schon vorher unter einer seelischen Erkrankung litten. Mangelnde famili√§re Geborgenheit und Unterst√ľtzung sind ebenfalls ein Risikofaktor.

 


Es kommt entscheidend darauf an, Kindern und Erwachsenen, die ein Trauma infolge einer Gewalttat oder einer Katastrophe erlitten haben fr√ľhzeitig zu helfen. Eltern, Lehrer und Angeh√∂rige psychotherapeutischer Berufe k√∂nnen entscheidend zur Erholung der Kinder beitragen. Die Hilfe sollte direkt am Ort des traumatischen Geschehens beginnen. Das National Center for Post-Traumatic Stress Disorder des Department of Vetreans Affairs empfiehlt den Helfern bei einer Katastrophe folgenderma√üen vorzugehen:

  • Finden Sie Wege, um die Kinder vor weiterem Schaden und weiterer Traumatisierung zu sch√ľtzen. Schaffen Sie nach M√∂glichkeit einen sicheren Ort f√ľr die Kinder. Sch√ľtzen Sie die Kinder vor Schaulustigen und den Medien. F√ľhren Sie - falls es m√∂glich ist - die Kinder, die gehen k√∂nnen, aus der Gefahrenzone, weg vom Ort der Gewalt oder Zerst√∂rung und von schwerverletzten √úberlebenden. Die Anweisungen sollten freundlich aber bestimmt gegeben werden.
  • Bleiben Sie bei den Kindern, die in einem akuten Distress sind, bis sie sich etwas stabilisiert haben. Akuter Distress bedeutet Panik, Zittern, Unruhe, Abschweifen im Gespr√§ch, Verstummen, unberechenbares Verhalten und Verzweiflung (Zeichen daf√ľr sind lautes Schreien, Wut oder Erstarrung).
  • Verst√§ndigen Sie sich mit dem Kind in einer f√ľrsorglichen und mitf√ľhlenden Weise, entweder verbal oder nonverbal (z.B. durch eine Umarmung, falls es angemessen ist), damit es sich sicherer f√ľhlt. Auch wenn es sich nur um eine kleine Geste handelt, ist diese Form der Unterst√ľtzung f√ľr Kinder wichtig.

 


Nach Gewalt oder Katastrophen kommt die beste Hilfe in erster Linie aus der eigenen Familie. Zu den Dingen, die die Eltern oder andere Bezugspersonen tun können, gehören:

  • Das Ereignis so gut Sie es k√∂nnen zu erkl√§ren.
  • Die Kinder zu ermutigen, Ihre Gef√ľhle zum Ausdruck zu bringen und ohne Vorurteile wahrzunehmen. Helfen Sie kleineren Kindern, Worte f√ľr ihre Gef√ľhle zu finden; erzwingen Sie jedoch kein Gespr√§ch √ľber das traumatische Ereignis.
  • Versichern Sie Kindern und Heranwachsenden, da√ü es v√∂llig normal ist, die Fassung zu verlieren, wenn man etwas Schlimmes erlebt hat.
  • Geben Sie den Kindern Zeit, ihre Gef√ľhle wahrzunehmen und dar√ľber zu sprechen. Zu Hause kann eine allm√§hliche R√ľckkehr zur Alltagsroutine dem Kind Sicherheit vermitteln.
  • Wenn Ihre Kinder Angst haben, versichern Sie ihnen, da√ü Sie sie lieben und f√ľr sie sorgen werden. Bleiben Sie als ganze Familie so lange wie m√∂glich zusammen.
  • Wenn das Zubettgehen Probleme bereitet, geben Sie dem Kind mehr Zeit und beruhigen Sie es. Erlauben Sie ihm f√ľr eine begrenzte Zeit bei Licht in Ihrem Zimmer zu schlafen.
  • Versichern Sie Kindern und Jugendlichen, da√ü sie an dem traumatischen Geschen nicht schuld sind.
  • Tadeln Sie Ihr Kind nicht, wenn es ein Verhalten zeigt, das J√ľngeren entspricht und besch√§men Sie es nicht mit der Bemerkung, da√ü es sich wie ein Baby verhalte.
  • Erlauben Sie Kindern zu schreien oder traurig zu sein. Erwarten Sie nicht von ihnen, da√ü sie die Z√§hne zusammenbei√üen.
  • Erm√∂glichen Sie Kindern und Jugendlichen, zu sp√ľren, da√ü sie allt√§gliche Dinge selbst beeinflussen k√∂nnen. Lassen Sie sie entscheiden was sie essen und was sie anziehen m√∂chten etc.
  • Sorgen Sie gut f√ľr sich selbst; nur dann k√∂nnen Sie auch f√ľr Ihre Kinder sorgen.

 


Wenn Gewalt oder Katastrophen eine ganze Schule oder Gemeinde betreffen, kann den Lehrern oder der Schulbeh√∂rde eine wichtige Rolle f√ľr den Heilungsproze√ü zukommen.
Einiges von dem was Erzieher tun können:

  • Falls m√∂glich, nehmen Sie sich kurz Zeit, um sich einen √úberblick √ľber das Ereignis zu verschaffen, bevor Sie versuchen, die Kinder zu beruhigen. Das ist wahrscheinlich nicht m√∂glich, wenn eine Gewalttat an der Schule passiert, aber bei Naturkatastrophen dauert es mehrere Tage bis die Schulen wieder √∂ffnen, wodurch der Lehrer Zeit hat, sich selbst emotional darauf einzustellen.
  • Versuchen Sie nicht, zu schnell zur Schulroutine zur√ľckzukehren. Geben Sie den Kindern und Heranwachsenden die Zeit, √ľber das traumatische Ereignis zu sprechen und Ihre Gef√ľhle zum Ausdruck zu bringen.
  • Nehmen Sie R√ľcksicht auf einzelne Kinder, die in der Klasse nicht an einem Gespr√§ch √ľber das traumatische Erlebnis teilnehmen wollen. Erzwingen Sie kein Gespr√§ch und kommen Sie nicht immer wieder auf die Katastrophe zur√ľck. Dies kann Kinder retraumatisieren.
  • Sprechen Sie im Klassenverband und in kleineren Sch√ľlergruppen oder mit einzelnen Sch√ľlern. Dies sind gute M√∂glichkeiten, den Sch√ľlern klarzumachen, da√ü ihre Angst und Verwirrung normale Reaktionen sind.

Viele Bezirke und Schuldistrikte in den USA haben Teams, die nach einer Katastrophe oder Gewaltverbrechen in Schulen gehen und solche Veranstaltungen organisieren. (Auch in Deutschland steht professionelle Hilfe innerhalb kurzer Zeit zur Verf√ľgung.) Ziehen Sie m√∂glichst einen in Traumatherapie erfahrenen Psychotherapeuten/Psychotherapeutin hinzu.

  • Bieten Sie in der Schule Kunst- und Spieltherapie an.
  • Achten Sie auf kulturelle Unterschiede zwischen den Kindern. In einigen Kulturen ist es beispielsweise nicht denkbar, negativen Emotionen Ausdruck zu verleihen. Ein Kind, das dem Lehrer nicht in die Augen schauen kann, mu√ü nicht zwangsl√§ufig depressiv sein; m√∂glicherweise entspricht das Verhalten der jeweiligen Kultur.
  • Helfen Sie den Kindern, F√§higkeiten zur Bew√§ltigung des Traumas, zur L√∂sung von Problemen und zum altersgerechten Umgang mit der Angst zu entwickeln.
  • Laden Sie die Eltern ein, um mit ihnen √ľber das traumatische Ereignis, die Reaktionen der Kinder und √ľber Wege, wie die Eltern und Sie selbst helfen k√∂nnen, zu sprechen. Beziehen Sie in dieses Gespr√§ch nach M√∂glichkeit einen Psychotherapeuten/eine Psychotherapeutin mit ein.

 


Die meisten Kinder und Heranwachsenden erholen sich innerhalb weniger Wochen fast vollst√§ndig von ihrer durch das Trauma hervorgerufenen Angst, wenn sie in der beschriebenen Weise unterst√ľtzt werden. M√∂glicherweise werden aber einige Kinder und Heranwachsende zur Heilung mehr Hilfe √ľber einen l√§ngeren Zeitraum ben√∂tigen. Die Trauer √ľber den Verlust eines geliebten Menschen, Lehrers, Freundes oder Kameraden kann Monate dauern, bis sie sich aufl√∂st und kann durch Berichte in den Medien, den Geburtstag oder den Todestag wieder wachgerufen werden.

Unmittelbar nach einem Trauma und in den darauffolgenden Wochen kommt es darauf an, zu erkennen, welche Kinder eine intensive Unterst√ľtzung und Therapie wegen ihrer tiefen Verzweiflung oder anderer extremer Emotionen brauchen.

Kinder und Jugendliche, die Vermeidungsverhalten (die Weigerung, an Orte zu gehen, die an den Ort des traumatischen Ereignisses erinnern) und emotionale Abflachung (eine verminderte emotionale Reaktion oder Fehlen von Gef√ľhlen in Bezug auf das Ereignis) zeigen, ben√∂tigen psychotherapeutische Hilfe.
Kinder mit h√§ufig auftretenden Reaktionen, wie pl√∂tzliches Wiedererleben des Traumas, Alptr√§ume und st√∂renden Wiedererinnerungen w√§hrend des Tages, Hyperarousal (innere Alarmbereitschaft) einschlie√ülich Schlafst√∂rungen und der Neigung, sich schnell aufzuregen, sprechen m√∂glicherweise gut auf f√ľrsorgliche Unterst√ľtzung und Beruhigung durch ihre Eltern und Lehrer an.
(Im Zweifelsfall sollten Sie nicht zögern, sich von einem Therapeuten/Therapeutin mit Spezialkenntnissen in Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen beraten zu lassen.)

 


Wie schon erwähnt, zeigen einige Kinder und Jugendliche nach einem traumatischen Ereignis länger bestehende Störungen, die - ebenso wie Depression und länger anhaltende Trauerreaktion- chronisch werden können. Eine andere schwerwiegende und möglicherweise lang anhaltende Störung ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Sie liegt vor, wenn folgende Symptome länger als einen Monat bestehen:

  • Wiedererleben des Ereignisses im Spiel oder traumaspezifische Albtr√§ume oder Flashbacks (Nachhallerinnerungen) oder Distress durch Ereignisse, die dem Trauma √§hneln oder es symbolisieren.
  • Dauerhaftes Vermeiden von Orten oder Situationen, die an das Ereignis erinnern oder Teilnahmslosigkeit (z.B. Abnahme der Interessen, oder das Gef√ľhl als habe man keine Zukunft mehr).
  • St√§rkere Schlafst√∂rungen, Reizbarkeit, vermindertes Konzentrationsverm√∂gen, Schreck- haftigkeit und regressives Verhalten.


Der Anteil der Kinder und Erwachsenen, die nach Gewalttaten oder Katastrophen eine
PTBS entwickeln, variiert betr√§chtlich. Beispielsweise reichen die Sch√§tzungen von 2% bei einer Naturkatastrophe (Tornado), 28 % nach einem Terrorakt (Massenschie√üerei) und 29% nach einem Flugzeugabsturz. Die Erkrankung kann Wochen oder Monate nach dem traumatischen Ereignis auftreten. Eine PTBS kann sich in einzelnen F√§llen ohne Behandlung von allein aufl√∂sen, doch ist √ľblicherweise eine Psychotherapie erforderlich. Gl√ľcklicherweise entwickeln manche traumatisierten Personen nur einzelne Symptome der PTBS und nicht das volle Krankheitsbild. Wie oben erw√§hnt, unterscheiden sich die Menschen in ihrer Anf√§lligkeit f√ľr PTBS, so da√ü die einen sie eher entwickeln als die anderen. Die Ursache f√ľr diese Unterschiede ist bis heute nicht bekannt. Wissenschaftler haben aber Faktoren gefunden, die das Risiko einer PTBS vergr√∂√üern. Zu diesen Faktoren geh√∂ren:

  • Besonderheiten der Traumaexposition (N√§he zum Geschehn, Schwere und Dauer),
  • Besonderheiten des Individuums (z.B. fr√ľhere Traumen, Familiengeschichte, fr√ľhere psychische Erkrankungen, das Geschlecht (Frauen tragen das h√∂chste Risiko in Bezug auf k√∂rperliche Gewaltandrohung) und posttraumatische Faktoren (z.B. soziale Unterst√ľtzung, das Auftreten von Vermeidung, Abflachung der Gef√ľhle, Hyperarousal und das Symptom des Wiedererlebens).

Untersuchungen zeigen, da√ü eine PTBS eine ganze Reihe von Vorg√§ngen im Gehirn ver√§ndert. Es wurden bei dieser Erkrankung abnorme Mengen von chemischen Substanzen im Gehirn gefunden, die das Bew√§ltigungsverhalten, das Lernen und das Ged√§chtnis beeinflussen. Dar√ľber hinaus haben neuere Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren gezeigt, da√ü sich bei einer PTBS der Gehirnstoffwechsel, die Blutzirkulation im Gehirn und die Struktur des Gehirns ver√§ndern.

 


Menschen mit
PTBS werden mit speziellen Psychotherapieverfahren, gelegentlich mit Medikamenten oder mit einer Kombination aus beidem behandelt.
Ein psychotherapeutisches Verfahren, das sich als wirksam erwiesen hat, ist die kognitive Verhaltenstherapie (Kognitive Behavioural Therapie CBT).

Bei der CBT lernt der Patient, wie er die Angst und Depression und das st√∂rende Verhalten (Vermeidung von Dingen, die an das traumatische Ereignis erinnern) √ľberwinden kann. Der Therapeut hilft dem Patienten √úberzeugungen, die seine Heilung st√∂ren, zu √ľberpr√ľfen und neu zu beurteilen, wie z.B. die Vorstellung, da√ü das traumatische Ereignis sich noch einmal ereignen wird. Kinder, die eine CBT mitmachen, werden angehalten, nicht alles als drohende Kastrophe anzusehen. So wird ihnen zum Beispiel versichert, da√ü dunkle Wolken nicht notwendigerweise einen neuen Hurrikan bedeuten, und die Tatsache, da√ü jemand w√ľtend ist, nicht notwendigerweise hei√üt, da√ü erneut eine Schie√üerei losgeht etc..
Spieltherapie und Gestaltungstherapie k√∂nnen j√ľngeren Kindern helfen, sich in gr√∂√üerer Sicherheit an das traumatische Ereignis zu erinnern und ihre Gef√ľhle zum Ausdruck zu bringen. Weitere Formen der Psychotherapie, die f√ľr Menschen mit einer
PTBS in Frage kommen, sind Gruppen- und Expositionstherapie. Eine angemessene Zeitspanne zur Behandlung einer PTBS sind 6-12 Wochen, mit gelegentlichen Folgesitzungen. Die Behandlung kann aber auch l√§nger dauern und h√§ngt von den jeweiligen Umst√§nden des Patienten ab. Die Forschung hat gezeigt, da√ü die Unterst√ľtzung durch die Familie und Freunde einen wichtigen Bestandteil der Genesung darstellt.


Anmerkung des √úbersetzers:
Die weltweit am besten wissenschaftlich untersuchte Methode in der Therapie von Psychotraumen ist EMDR (Eye Movement Desensitisation and Reprocessing). Sie ist bei Kindern in der Regel noch besser wirksam als bei Erwachsenen und kann im Rahmen einer Psychotherapie nach einem Trauma eingesetzt werden. Allerdings gibt es in Deutschland erst wenige Therapeuten, die mit dieser Methode Erfahrung bei Kindern und Jugendlichen haben.


Es gibt zahlreiche Untersuchungen √ľber den Einsatz von Medikamenten bei Erwachsenen mit einer
PTBS, sowie Studien dar√ľber, wie emotional belastende Erinnerungen gespeichert werden und wie Medikamente sie blockieren k√∂nnen. Medikamente scheinen die √ľberw√§ltigenden Symptome des Arousal (Schlafst√∂rungen und √ľbertriebene Schreckreaktionen), intrusive Gedanken und Vermeidungsverhalten zu vermindern; sie k√∂nnen auch eine belgleitende Depression oder Panikattacken lindern und die mangelnde Impulskontrolle und damit verbundene Verhaltensst√∂rungen verbessern. Untersuchungen zur medikament√∂sen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit PTBS wurden erst vor kurzem begonnen.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß Trauma-fokussierte Psychotherapie und eine spezifische pharmakologische Behandlung die Symptome einer
PTBS wirksam lindern und eine begleitend auftretende Depression g√ľnstig beeinflussen k√∂nnen. Die medikament√∂se Behandlung mu√ü jedoch noch weiter erforscht werden.


Ein Psychotherapeut mit speziellen Kenntnissen auf dem Gebiet der Psychotraumatologie im Kindes- und Jugendalter kann am besten bei einer
PTBS helfen. Die unter "Links" genannten Organisationen sind Ihnen behilflich, einen solchen Spezialisten in ihrer Nähe zu finden.

Das National Institut of Mental Health, das zum National Institut of Health geh√∂rt, f√∂rdert die Erforschung der Vorg√§nge im Gehirn bei einem breiten Spektrum von seelischen St√∂rungen, einschlie√ülich PTBS und verwandter Erkrankungen. Das Department of Veterans Affairs f√ľhrt Untersuchungen auf diesem Gebiet mit Erwachsenen und deren Familienangeh√∂rigen durch.



  • Einige Studien zeigen, da√ü Gespr√§che mit den Kindern kurz nach der Katastrophe die Symptome einer PTBS vermindern k√∂nnen.
  • Eine Studie mit Trauma-fokussierter Psychotherapie in der fr√ľhen Adoleszenz, die ein Erdbeben miterlebt hatten, zeigt, da√ü Kurzpsychotherapie die Symptome einer PTBS wirksam lindern kann und die Verschlimmerung einer begleitend auftretenden Depression verhindert.
  • Das Verhalten der Eltern auf ein Gewalterlebnis oder eine Katastrophe beeinflu√üt in hohem Ma√üe die Erholung der Kinder. Dies gilt vor allem f√ľr M√ľtter j√ľngerer Kinder.
  • Wenn die Mutter deprimiert oder sehr √§ngstlich ist, braucht sie emotionale Unterst√ľtzung oder Beratung, um ihrem Kind zu helfen.
  • √úber einen l√§ngeren Zeitraum erfahrene Gewalt in der Familie, aber auch ein kurzzeitiges Ereignis wie ein Angriff durch einen Hund k√∂nnen eine PTBS bei Kindern ausl√∂sen.
  • √Ėffentliche Gewalt kann eine tiefgreifende Wirkung auf Lehrer und Sch√ľler haben. Eine Studie an Lehrern von Head Start, die die Krawalle von 1992 miterlebten, zeigte, da√ü 7% schwere posttraumatische Stre√üsymptome und 29 % leichtere Symptome aufwiesen. Auch die Kinder wurden durch die Gewalt und Angst um sie herum akut beeinflu√üt. Sie waren aggressiver und lauter und gehorchten schlechter oder kamen schwieriger miteinander aus.
  • Untersuchungen haben gezeigt, da√ü eine PTBS nach verschiedenen traumatischen Ereignissen (famili√§re Gewalt, Kindesmi√übrauch, Katastrophen und √∂ffentliche Gewalt) h√§ufig von Depressionen begleitet wird. Eine Depression mu√ü gemeinsam mit der PTBS behandelt werden, wobei eine fr√ľhzeitige Therapie am besten ist.
  • Kinder, die im Stadtkern wohnen, erleben Gewalt am h√§ufigsten. Eine Studie an Jungen aus dem Zentrum von Chicago zeigte, da√ü 68% schon miterlebt hatten, wie jemand zusammengeschlagen wurde; 22,5% hatten gesehen wie jemand angeschossen oder get√∂tet wurde.
  • Kinder und Jugendliche, die √∂ffentliche Gewalt miterlebt haben, entwickeln im Verlauf des darauffolgenden Jahres h√§ufig aggressives Verhalten oder eine Depression.

 

  • Immer wiederkehrende Gedanken an das Ereignis
  • Inneres Wiedererleben des Traumas mit allen belastenden Empfindungen
  • R√ľckblenden
  • Schlafst√∂rungen: Angst vor Dunkelheit, Angst allein zu schlafen, Albtr√§ume
  • Trennungsangst (Angst, den Eltern k√∂nnte etwas passieren; Schlafen im Bett der Eltern)
  • Wut, Reizbarkeit, aggressives Verhalten, antisoziales Verhalten
  • Hyperarousal (innere Erregung), Schreckhaftigkeit, st√§ndige Erwartung von Gefahren
  • Konzentrationsst√∂rungen; Aufmerksamkeitsst√∂rungen; Schwierigkeiten, etwas im Ged√§chtnis zu behalten, Lernschwierigkeiten
  • Stehenbleiben der Entwicklung bei kleineren Kindern
  • R√ľckfall in Verhaltensweisen fr√ľherer Altersstufen (Regression): Daumenlutschen; Bettn√§ssen, babyhaftes Verhalten (bei j√ľngeren Kindern)
  • Hoffnungslosigkeit; Gef√ľhl, keine Zukunft mehr zu haben; Pessimismus; Verlust von Zukunftspl√§nen.
  • Teilnahmslosigkeit; R√ľckzug von Freunden oder auch von der Familie; emotionale Abstumpfung bzw. Abflachung der Gef√ľhle; Verlust von Interessen
  • Vermeidungsverhalten (Vermeidung von Aktivit√§ten, Orten oder Menschen, die an das Trauma erinnern k√∂nnten; Vermeiden von Gedanken, Gef√ľhlen oder Gespr√§chen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen)
  • Schuldgef√ľhle (Gef√ľhl, schuldig zu sein, weil man √ľberlebt hat; Schuldgef√ľhle wegen der Vorstellung, man h√§tte etwas verhindern oder jemanden retten k√∂nnen)
  • Depression, Suizidgedanken
  • Panikattacken (Jugendliche)

Die Symptome können Tage, Wochen, Monate und gelegentlich sogar erst Jahre nach dem traumatischen Ereignis auftreten.

 

Schicken Sie uns eine eMail.
psychotrauma-kinder.de
Dr. Dieter Berger
An der M√ľnze 10
50668 Köln
Tel. +49 0221 - 7325545

 

 

http://www.psychotraumatologie.de/

http://www.krisenintervention-muenchen.de/

www.med.uni-heidelberg.de/psycho/psm/psm.htm

selbsthilfe.solution.de/survivors

www.thieme.de/psychotrauma

 

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50668 Köln
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Zuständige Kammer:
√Ąrztekammer Nordrhein
Tersteegenstraße 31
40474 D√ľsseldorf

Berufsbezeichnung: Arzt
Die ärztliche Approbation wurde vom Regierungspräsidenten Darmstadt/Hessen verliehen.

Berufsrechtliche Regelungen:
Berufsordnung f√ľr die nordrheinischen √Ąrztinnen und √Ąrzte in der jeweils g√ľltigen Fassung. Die Berufsordnung ist abrufbar auf der Homepage der √Ąrztekammer Nordrhein
unter www.aekno.de

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Die Liebe kommt dann schon Presseartikel
249 KB
Die_Liebe_kommt_dann_schon_Presseartikel.pdf
Rucksack voller Probleme
509 KB
Rucksack_voller_Probleme.pdf

Lesetipps

Kinder und Jugendhilfe (SGB-VIII; Bundesministerium f√ľr Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 

 

 

 

 

 

"Was Pflegeeltern wissen sollten" (Quelle: Kommunalverband f√ľr Jugend und Soziales Baden-W√ľrttemberg, 2014)

 

 

 

 

 

 

Literaturliste (Quelle: Landratsamt Singmaringen, www.pkd-sig.de)

 

 

 

 

 

 

Literaturliste (Quele: Stiftung zum Wohl des Pflegekindes, www.stiftung-pflegekind.de)

 

 

 

 

 

 

Statistiken zurVollzeitspflege (Quelle: Statistisches Bundesamt; www.destatis.de)

 

 

 

 

 

 

Statistiken zur Gefährdungseinschätzung (Quelle: Statistisches Bundesamt; www.destasis.de)

 

 

 

 

 

Kinder und Jugendhilfe
3,39 MB
Kinder_und_Jugendhilfe.pdf
Lesetipps
40 KB
lesetipps.pdf
Literaturliste Aug 2014
127 KB
Literaturliste_Aug_2014.pdf
Kvjs ratgeber pflegeeltern
599 KB
kvjs_ratgeber_pflegeeltern.pdf
Statistiken der Jugendhilfe
408 KB
Statistiken_der_Jugendhilfe.pdf
Gefaehrdungseinschaetzungen5225123137004
339 KB
Gefaehrdungseinschaetzungen5225123137004.pdf